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Dr. Heide Lorenz-vom Sondern
Zahnarztpraxis Dr. Heide Lorenz-vom Sondern
Milly-Steger Straße 15
58093 Hagen

Telefon: (02331) 58 97 98
Fax: (02331) 58 77 66
E-Mail: dr.lvs@t-online.de

Busverbindungen existieren über die Haltestellen Feithstr., Hasleyerstr. und Eppenhauser Str. .

Von der Stadtmitte fahren Busse der Linien 520 und 527 bis zur Haltestelle "Hasleyer Str."




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Montag:
09:00 bis 16:00 Uhr

Dienstag:
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News


Auch gründliches Zähneputzen braucht regelmäßige Hilfe von Profis
Informationen zur Professionellen Zahnreinigung kostenfrei in Thüringer Zahnarztpraxen erhältlich

In den mehr als 1.200 Thüringer Zahnarztpraxen liegt ab sofort die neueste Ausgabe der kostenfreien Patienteninformation „ZahnRat“ aus. Acht leicht verständliche und reich bebilderte Seiten informieren über die Professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis, erklären die Entstehung des gefährlichen Zahnbelags, beschreiben den Ablauf der Behandlung und erläutern das optimale Zusammenwirken von regelmäßiger PZR in der Praxis und täglicher Mundpflege zuhause. Begleitet wird das gedruckte Heft durch kurze Erklär-Filme und 3D-Animationen, die ebenso kostenfrei im Internet abrufbar sind.

„Auch gründliches Zähneputzen braucht die Hilfe von Profis“, weiß Dr. Christian Junge, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen. „Die Zahnbürste erreicht tief zerklüftete Kauflächen, freie Zahnhälse entlang der Zahnfleischränder oder enge Zahnzwischenräume nicht vollständig. Eine Professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis entfernt bakteriellen Zahnbelag und beugt Karies und Zahnfleischentzündungen vor“, sagt 55-jährige Zahnarzt aus Friedrichroda.
Patienten erhalten Zuschüsse von Krankenkassen

Zwar wird der Zahnarzt für diese wichtige Vorsorgeleistung nicht von einer gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, jedoch bezuschussen viele Kassen die PZR direkt an ihre Versicherten. Meist reichen die Patienten einfach die Rechnung des Zahnarztes bei ihrer Krankenkasse ein und erhalten dann den Zuschuss auf ihr Konto überwiesen.

„Eine Nachfrage bei der Krankenkasse kann also bares Geld sparen“, rät Junge. „Im ZahnRat geben wir Zahnärzte unseren Patienten dazu alle wichtigen Tipps. Wir erklären auch ganz transparent, wie sich die Kosten einer Professionellen Zahnreinigung zusammensetzen.“
Zusätzliche Erklär-Filme und 3D-Animationen auf dem Handy oder Tablet ansehen

Verfasst wurde diese mittlerweile 107. Ausgabe des ZahnRat durch die Zahnärztin PD Dr. Ina Schüler von der Sektion für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde am Universitätsklinikum Jena sowie Dr. Klaus-Peter Wefers (Thierschneck im Saale-Holzland-Kreis) von der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin.

Erstmals wird das gedruckte Heft durch multimediale Inhalte ergänzt, die bequem auf dem Handy oder Tablet anzusehen sind. „Unsere Patienten können sich gewissermaßen auf ihre Zunge setzen und im Mund umschauen. Kurze Erklär-Filme und beeindruckende Grafiken sagen tatsächlich mehr als tausend Worte“, ist Junge von der digitalen Weiterentwicklung der traditionsreichen Zeitschrift überzeugt.

Der ZahnRat ist die gemeinsame Patienteninformation der Landeszahnärztekammern in Thüringen, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Zeitschrift informiert Patienten und zahnmedizinische Laien verständlich über vielfältige Themen der Zahn- und Mundgesundheit. Ein kostenfreies Ausgaben-Archiv mit vielen Themen steht im Internet unter www.zahnrat.de bereit.

27.01.2022 DGA | Quelle: Landeszahnärztekammer Thüringen

Fluoride in der Schwangerschaft
Worauf werdende Mütter bei der Mundgesundheit achten müssen

Mit Beginn der Schwangerschaft spielen Hormone und Gedanken verrückt. Der Körper verändert sich und alltägliche Gewohnheiten werden plötzlich hinterfragt: Ist die Joggingrunde noch ok? Was ist mit dem Kaffee am morgen? Doch bei aller Vorsicht wird oft die Mundgesundheit vergessen – dabei kommt es auch hier zu allerlei Veränderungen.

Höheres Risiko für Zahnfleischentzündungen

Die Hormonumstellung hat zum Beispiel Auswirkungen auf das Zahnfleisch. „Eine sogenannte Schwangerschaftsgingivitis ist die häufigste Mundschleimhautveränderung während der Schwangerschaft“, weiß Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. „Grund dafür ist die veränderte Durchlässigkeit der Gefäße, wodurch verstärkt Flüssigkeit in das Gewebe eindringt. Die Durchblutung des Zahnfleischs verstärkt sich, es wird weicher und kann leicht anschwellen. Bakterien können sich in dieser Zeit schneller ansiedeln und zu Entzündungen führen.“ Das geschwollene Zahnfleisch kann die mechanische Zahnreinigung erschweren, sodass Beläge (Plaque) ein leichtes Spiel haben. Blutspucken beim Zähneputzen ist ein ernstes Zeichen einer Zahnfleischentzündung.

Magensäure, Heißhunger, Mundtrockenheit: Ein Paradies für Kariesbakterien

Übelkeit und Sodbrennen können gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten ein lästiges Problem sein. Dabei setzt die aufsteigende, aggressive Magensäure auch den Zähnen zu, da sie den Zahnschmelz angreift und zu so genannten Erosionen führt. Ein Schluck Wasser oder Mundspüllösung hilft, die Säure im Mund zu neutralisieren. Und oft sind die Zähne noch mit anderen Säureangriffen konfrontiert: Zucker! Zimmer rät: „Heißhunger auf Süßigkeiten lässt sich manchmal nur schwer vermeiden. Doch es gibt zahnfreundliche Varianten. Sie sind mit Zuckeraustauschstoffen gesüßt und mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet. Wer den zuckrigen Versuchungen jedoch nicht widerstehen kann, der sollte den Mund anschließend gründlich ausspülen und/oder einen zuckerfreien Kaugummi kauen.“ Generell ist eine ausgewogene Ernährung während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit wichtig. Eine gute Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Jod, Folsäure und Eisen schafft eine Grundlage für das optimale Heranwachsen des Kindes. So auch für die Bildung der Zahnleisten, in denen die Keimanlagen für die Milchzähne enthalten sind, die etwa ab der 6. bis 8. Schwangerschaftswoche beginnt.1 Außerdem darf das Trinken nicht vergessen werden. Denn ein weiterer Nebeneffekt der Hormonumstellung präsentiert sich häufig in Form von Mundtrockenheit. Der Speichelmangel erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen.

Sichere Fluoridierung in der Schwangerschaft

Zu Beginn der Schwangerschaft sollte mit dem Zahnarzt über besondere Maßnahmen zur Prävention von Karies und Co. gesprochen werden. „Neben professionellen Zahnreinigungen sollten auch häusliche Fluoridierungsmaßnahmen zur Mundpflege dazugehören. Neben der Zahnpasta und fluoridiertem Speisesalz gehören gegebenenfalls Mundspüllösungen und Gelees dazu“, weiß Zimmer. Mediale Berichterstattung über Studien, die einen verminderten IQ des Kindes infolge der Zufuhr von Fluoriden während der Schwangerschaft beschreiben, führen oft zu Verunsicherungen bei werdenden Eltern.2,3 Allerdings sind diese Studien unabhängig von ihrer wissenschaftlichen Bewertung auf die Verhältnisse in Deutschland nicht übertragbar, da die Schlussfolgerung aufgrund einer erhöhten Fluoridkonzentration im Urin als Konsequenz der systemischen Fluoridzufuhr über fluoridiertes Trinkwasser (z. B. in den USA) getroffen wurde. In Deutschland gibt es diese Trinkwasserfluoridierung nicht. Stattdessen sind außer der Verwendung von fluoridiertem Speisesalz alle empfohlenen Fluoridierungsmaßnahmen für Schwangere lokal. Ein Zusammenhang zwischen der Fluoridierung und dem IQ des Kindes kann daher nicht hergeleitet werden.4,5

Quellen:

    KZBV, Zahngesundheit während der Schwangerschaft. Online abrufbar unter: https://www.kzbv.de/zahngesundheit-waehrend-der-schwangerschaft.47.de.html
    Bashash M, et al., Prenata l fluoride exposure and cognitive outcomes in children at 4 and 6–12 years of age in Mexico. Environ Health Perspect 2017; 125:0970171. DOI:10.1289/ EHP655
    Rivka Green, et al., Association Between Maternal Fluoride Exposure During Pregnancy and IQ Scores in Offspring in Canada, JAMA Pediatrics doi:10.1001/jamapediatrics.2019.1729, 2019.
    Zimmer S, Schaper A, Stellungnahme der IfK zu Fluorid-Studien aus Nordamerika. 2019. Online abrufbar unter: https://www.kariesvorbeugung.de/kariesprophylaxe-aktuell/stellungnahme-der-ifk-zu-fluorid-studien-aus-nordamerika/
    Schiffner U, Zahnärztliche Fluoridierungsmaßnahmen in der Schwangerschaft sind sicher: Umstrittene, mit Mängeln behaftete Studie aus Mexiko hat keine Relevanz, DÄV, Oralprophylaxe & Kinderzahnheilkunde 39 (2017) 4. Online abrufbar unter: https://www.kariesvorbeugung.de/kariesprophylaxe-aktuell/zahnaerztliche-fluoridierungsmassnahmen-in-der-schwangerschaft-sind-sicher-umstrittene-mit-maengel-1/

Präziser Kieferaufbau im zahnlosen Unterkiefer mit Hilfe der DVT.
Knochenschwund kann ein Grund für einen Knochenaufbau sein

Kieferaufbau, das klingt nach Unfallchirurgie. Ist es aber nicht. Hier handelt es sich um einen Fachausdruck aus der Zahnheilkunde. Es geht um den sog. Knochenaufbau für eine Implantation.

Bei Patienten, bei denen die unteren Zähne nicht mehr vorhanden sind, kommt es aufgrund des Fehlens zu einem Abbau eines Knochenfortsatzes, in dem sich normalerweise die unteren Teile der Zähne befinden. Bei einer Nichtversorgung des Problems verändert sich deshalb langfristig die Position des unteren Kieferknochens.

Allerdings gibt es verschiedene Knochenaufbau-Methoden durch die das Problem des Knochenverlustes, speziell im Unterkiefer, umgangen werden kann. Übrigens bedeutet "zahnloser Unterkiefer" hier im Fachjargon nicht, dass alle Zähne ausgefallen wären, sondern dass einzelne Zähne, einer oder mehrere im Unterkiefer fehlen und ersetzt werden müssen.

Istzustand erfassen mittels DVT

Doch zuvor muss eine Aufnahme des Kiefers des Patienten angefertigt werden, da jeder Kieferknochen individuell ist und eine spezielle Struktur hat, die für den Knochenaufbau entscheidend ist. Hierfür ist die Digitale Volumentomografie (DVT) bestens geeignet, da es sich hierbei um ein modernes bildgebendes Verfahren der Implantologie handelt, das sogar kleinste Knochenstrukturen des Kiefers dreidimensional darstellen kann.

Durch die moderne Implantologie eröffnen sich viele neue Möglichkeiten, sodass Personen, die Probleme mit ihren (fehlenden) Zähnen haben, nun nicht mehr dadurch eingeschränkt werden müssen. Denn ein Zahnverlust folgt in der Regel im Laufe des Lebens aufgrund verschiedener Ursachen. Die häufigste Ursache des Zahnverlustes ist der natürliche Alterungsprozess, der kaum aufgehalten werden kann.

Fehlende Zähne sollten ersetzt werden

Es ist empfehlenswert so schnell wie möglich einen Spezialisten aufzusuchen, sobald Zähne fehlen und dadurch Einschränkungen auftreten. Denn ansonsten kommt es, wie oben bereits erwähnt, zu einem kontinuierlichen Abbau des Knochens, in dem sich zuvor die Zähne befunden haben. Dieser bildet sich immer weiter zurück, wenn keine Zähne mehr vorhanden sind bzw. Zähne fehlen.

Es gibt allerdings auch weitere Ursachen für einen Abbau des Kieferknochens, beispielsweise eine starke Entzündung des Zahnbettes, traumatische Ereignisse (Stürze etc.) oder auch das jahrelange Tragen einer Prothese.

Grundvoraussetzung für ein Zahnimplantat ist allerdings ein intakter und stabiler Kieferknochen, damit das Implantat genügend Halt hat. Damit diese Bedingung erfüllt ist, kommt der Knochenaufbau im Kiefer zum Einsatz. Die Implantologie bietet verschiedene Methoden des Knochenaufbaus, die allerdings von der jeweiligen Situation abhängen. Dafür wird zuvor die Digitale Volumentomografie angewendet, sodass in jedem Fall individuell entschieden werden kann, welche Knochenaufbau-Methode im Einzelfall am sinnvollsten ist.

Knochenaufbau für eine sichere Implantation

Das Ergebnis dieses modernen Verfahrens ermöglicht eine präzise Planung des anschließenden Knochenaufbaus, falls dieser tatsächlich nötig ist. Ein Knochenaufbau ist beispielsweise durch das Einbringen von Knochen oder Knochenersatzmaterial möglich. In einigen Fällen kommen verschiedene Proteine oder Membranen zum Einsatz durch die das Knochenwachstum zusätzlich gefördert wird.

Allerdings zeigen erst die Aufnahmen, die durch die Digitale Volumentomografie entstehen, welches Verfahren im Einzelfall am besten geeignet ist, sodass sichergestellt werden kann, dass das anschließende Implantat auch fest und sicher im Kiefer verankert ist. Manchmal bringt die DVT auch das erfreuliche Ergebnis zutage, dass sich der Knochen zwar zurückgebildet hat, aber immer noch ausreichend Material vorhanden ist, um mit den modernen Verfahren in der Zahnheilkunde eine sichere Implantation zu gewährleisten.



...take a bite out!